Das Family Program der Weltspiele wird sehr gut angenommen. Über 5.000 Menschen aus aller Welt haben sich dafür angemeldet und feuern ihre Verwandten bei den Wettbewerben an. Außerdem haben sie die Möglichkeit, sich bei verschiedenen Veranstaltungen kennenzulernen und Erfahrungen auszutauschen.
Antje Röske aus Stuttgart ist voll des Lobes über die Special Olympics World Games Berlin 2023: „Hut ab vor den Organisatoren und den vielen fleißigen Helfern. Das ist alles ganz toll organisiert und darf man sich auf keinen Fall entgehen lassen. Es ist einmalig für mich, das zu erleben und zu spüren", sagt sie.
Die Stuttgarterin ist nach Berlin gekommen, um ihre Tochter Tamara Röske unterstützen. Die junge Athletin erklärt, dass sie unbedingt eine Medaille in der Leichtathletik gewinnen möchte.
Tamara startet im Weitsprung, im 100-Meter-Lauf und in der 4x100-Staffel. Antje nimmt ihre Tochter in den Arm, schaut sie an und sagt zu ihr: „Da musst du dich aber ganz schön anstrengen." Tamara quittiert das mit einem selbstbewussten Nicken.

Wer am Family Program teilnimmt, hat Zugang zu allen Sportveranstaltungen, kann kostenlos den öffentlichen Nahverkehr in Berlin nutzen und ist zum Familenempfang in den Berliner Zoo eingeladen worden. Für eine Pause gibt es an allen Sportstätten spezielle Family Lounges.
Emma Costello aus Dublin in Irland hat gleich einen ganzen Fan-Club mit nach Berlin gebracht. Die 23-Jährige nimmt am 400-Meter-Lauf und im Weitsprung teil. Ihre Eltern John und Siabhan Costello sind zum ersten Mal bei den Special Olympics World Games mit dabei und zum ersten Mal in Berlin.
Acht Tage bleiben sie in der Stadt. „Das ist alles ganz toll hier. Besonders hat uns die sehr schöne Eröffnungsfeier gefallen.", sagt Siabhan. Diese Gemeinschaft der Athlet*innen und der Familien bei den Weltspielen sei außerdem etwas sehr Schönes und Besonderes.

Der Weg von Maria Reresa Parilla Gomez nach Berlin war ziemlich weit. Sie ist aus Puerto Rico hierher gekommen, um ihre Tochter Roselyn Morales Parrilla bei den Leichtathletik-Wettbewerben zu unterstützen.
Sie ist zum ersten Mal in Berlin und ihr ist etwas Spezielles aufgefallen: „In Puerto Rico fahren wir immer mit dem Auto. Hier in Berlin laufen die Menschen auf der Straße. Das macht mir so viel Spaß. Zu Hause werde ich davon unbedingt berichten.", sagt sie.
In Erinnerung wird ihr aber auch eine sehr schöne Eröffnungsfeier bleiben: „Das war ganz toll. So viel gute Laune und eine mega Stimmung."