Cheuk In Wai aus Hong Kong ist die erste Siegerin bei den Special Olympics World Games Berlin 2023. Sie gewann den Mehrkampf der Rhythmischen Sportgymnastik. Auch die Delegation von Special Olympics Deutschland ist erfolgreich in die Weltspiele gestartet.
Die Sportarten, die auf dem Gelände der Messe Berlin ausgetragen werden, haben ihre Siegerehrungen im Anschluss an die jeweiligen Finals im schönen Sommergarten. Dort ist genau in der Mitte des Geschehens eine große Bühne aufgebaut.
Die erste Siegerehrung fand nach dem Mehrkampffinale der Rhythmischen Sportgymnastik statt. Einige hatten noch ihre glitzernde Wettbewerbskleidung an. Unter ihnen war die 15-jährige Cheuk In Wai aus Hong Kong, die am Sonntag ihre Übungen mit dem Ball, mit Keulen, Reifen und dem Band erfolgreich geturnt hat.

Die Athletinnen wurden einzeln aufgerufen und die Teilnahmeschleifen und Medaillen von Platz acht rückwärts bis zu Platz eins vergeben.
Gold gab es schließlich für Cheuk In Wai – die erste Goldmedaille dieser Weltspiele. Etwas verhalten und zögerlich stieg sie auf das Podest, aber als das begeisterte Publikum nochmals zu Jubel und Applaus ausholte, lächelte sie und genoß einfach den schönen Moment.
Wai trainiert bei Special Olympics Hong Kong zweimal pro Woche. Etwa fünf Jahre lang hat sie für die Weltspiele in Berlin geübt: „Ich bin sehr glücklich über diese erste Medaille, die ich schon mal mit nach Hause nehmen darf. Bei meinen Übungen heute hat alles gut geklappt, morgen geht es mit noch mehr Wettbewerben weiter.“

Auch das TeamSOD ist erfolgreich in ihre Heim-Weltspiele gestartet. Heute ging es für die deutschen Athlet*innen in der Leichtathletik und im Freiwasserschwimmen um erste Platzierungen.
Persönliche Bestzeit und Silber dazu holte Annika Meissner aus Hessen im 5.000m-Lauf, was sie zur ersten deutschen Medaillengewinnerin der Weltspiele macht.
Die erste Goldmedaillen für TeamSOD wiederum gab es im Freiwasserschwimmen. Auf der Regattastrecke in Grünau ging es über 1.500 Meter ins Wasser. Der Berliner Kai-Jürgen Pönisch und seine Teamkollegin Patrizia Spaulding aus Baden-Württemberg gewannen die Rennen in ihren jeweiligen Leistungs-Gruppen.

Wer die emotionalen Momente und Freude der Athlet*innen auch erleben möchte, findet hier einen ungefähren Zeitplan der Siegerehrungen:
Wir sagen herzlichen Glückwunsch und weiterhin allen viel Freude!